Klamotten

Montag, 17. August 2009

Für den schnellen Erfolg zwischendurch

Im Netz gibt es ja jede Menge (meist amerikanische) Anleitungen zum Umgestalten von T-Shirts. Diese hier gefiel mir und ich hatte noch ein Rollkragenshirt, dessen Stoff noch in gutem Zustand war, aber das insgesamt so langweilig wirkte, dass ich es kaum anzog. Außerdem brauchte ich ein Jäckchen mit langen Ärmeln. Und das hab ich jetzt.

T-Shirt-Shrug-nachher

Montag, 27. Juli 2009

Verzweiflungs-Gürtel

Gestern habe ich spontan einen schmalen roten Gürtel genäht. Das Schluppentop gefällt mir nämlich doch nicht mehr, so untailliert und sackig wie das ist. Die Schnalle ist vom Riemchen eines Schuhs, den ich nicht mehr trage. So konnte ich den Gürtel schön schmal machen (1 cm).

roter-Guertel

In der Theorie war das alles ganz einfach, nur aus irgendeinem Grund wollte meine Nähmaschine nicht mitmachen. Sie hat sich bei so ziemlich allem geweigert: beim Nähen eines Knopfloches, um den Dorn der Schnalle durchzustecken, bei den kleinen Ösen, usw. (sie hat sogar ein riesiges Stück Probestoff gefressen - unglaublich, das macht sie sonst nie!) Deshalb gibts auch keine bessere Nahaufnahme ;-) , so von weitem betrachtet sieht's okay aus. Der Gürtel bleibt jetzt auch so, zu mehr hat die Motivation einfach nicht gereicht :-(

Montag, 25. Mai 2009

Coralle oder Koralle?

Ein Shirt (Modell 110B aus Burda 4/2009) in Coralle. Das kam so:
Den Jersey hatte ich schon ca. 2 Jahre im Schrank. Und plötzlich sind die Läden voll mit dieser Farbe. Damit es mir damit aber nicht genauso geht wie mit diesem Lila im letzten Jahr (ich kann es nicht mehr sehen!), musste schnell etwas daraus genäht werden. Ansonsten hätte ich dieses Modell in der Burda wahrscheinlich gar nicht wahrgenommen.

Coralle-Shirt

Was mir schon öfters bei Burda aufgefallen ist: Jersey- oder Stricksachen werden genauso verarbeitet wie normale Web-Stoffe. Also mit Abnähern, Belegen usw. Ich habe das schon 2-3 mal so nachgearbeitet und mich danach gefragt, warum eigentlich. Mir ist schon klar, dass nicht jeder eine Overlock-Maschine hat, dennoch fände ich eine modernere Herangehensweise besser.

Auch diesmal wollte ich kein Haute-Couture-Teil zaubern, dass ich in 10 Jahren noch tragen werde, deshalb musste ich etwas optimieren:
  • Quernaht und Abnäher im Rüchen entfernt und dafür die Seiten mehr tailliert (is ja schließlich elastisches Material)
  • Ärmel nicht wie vorgeschlagen doppelt genommen und Bruchkante als Saum, sondern einfach und mit Cover-Saum
  • Belegstreifen am unteren Ärmel-Ausschnitt weggelassen
  • Den Einsatz vorn in der Mitte gleich aus einem anderen Material, anstatt Jersey-Einsatz und dann das andere Stück mit der Hand aufzunähen
Coralle-Shirt_Ausschnitt

Ging irgendwie schneller. Also für meine Verhältnisse. Hab nämlich trotzdem ca. einen Monat gebraucht. Immer mal wieder eine Naht genäht...

Montag, 27. April 2009

UFO-Beseitigung - Tschakka!

Die kleine Maus lässt mir nicht viel Zeit zum Nähen. Und bei dem schönen Wetter sind wir lieber draußen. Dennoch habe ich es in den letzten Wochen geschafft, ein Ufo von 2008 zu beenden. Modell 119 aus Burda 2/2008. Bietet sich gerade an, da es nicht besonders auf Taille geht ;-)

Schluppentop

Hinter mir schmatzt es schon wieder. Ich seh die Schlagzeile schon vor mir: Baby isst eigene Hand auf ...

Donnerstag, 20. November 2008

Erst Hose, dann Schal: fertig!

Jetzt habe ich es einfach mal so gemacht, wie ich mir das vorgestellt hatte und wie auch Eve in den Kommentaren geschrieben hatte. Immer da, wo ein schwarzer Streifen ist, habe ich schwarz abgesteppt. Vorher hatte ich natürlich auch noch andere Hobbyschneiderinnen beim Dresdner Freitagstreffen consultiert. Was soll ich sagen, es hat sogar funktioniert.

fertiger-Schal

Ein Bild von den Steppungen kann ich leider nicht zeigen ... schwarz auf schwarz ... ihr versteht? ;-)

Mittwoch, 22. Oktober 2008

Erst Hose, dann Schal: ich brauche eure Hilfe!

Bereits im Sommer hab ich diesen Schal angefangen:

SChal1

Beim Aufräumen fiel mir nämlich eine (gekaufte) Hose in die Hände, die ich früher sehr gern zum Feiern anhatte. Diese war aber aus einem denkbar ungünstigen Stoff, nämlich aus sehr dünnem, unelastischem Satin-Polyester. An einigen Stellen (besonders an Nähten und Saum) hat sie schnell den Geist aufgegeben. Sie war halt sehr eng. Also habe ich diese Hose erstmal filetiert, um zu sehen, wie viel Stoff davon ich noch nutzen könnte.

filetierte-Hose

Dann habe ich alles in kleine Stücke geschnitten und zu einem langen Schal wieder zusammengenäht. Da mir der Polyester für den Winter nicht kuschelig genug war, habe ich für die Rückseite schwarzen Interlock genommen.

So, und jetzt kommt das Problem:
Elastischer und unelastischer Stoffen können und werden sich unschön verschieben. Ich habe keinerlei Erfahrung mit Quilten oder so, aber ich denke, es macht Sinn, das Ganze irgendwie abzusteppen. Oder??? Aber wie am Besten?

Sollte dazwischen noch eine Lage von Irgendwas? Ich bin für jeden Tipp dankbar! Habe dieses UFO nämlich noch nicht ganz abgeschrieben.

Samstag, 27. September 2008

Untendrunter-Bauchschlauch

Ein Grund, warum ich in den letzten Monaten nähtechnisch weniger aktiv war, ist wahrscheinlich der, dass ich nicht genau weiß, was mir noch wie lange passen wird. Ich brauche nämlich jetzt etwas mehr Platz um den Bauch herum.

Deshalb wurde die Overlook nach meiner Putzaktion gleich mal mit einem gaaanz simplen Wiedereinstiegsprojekt eingeweiht:

Bauchschlauch

Es geht um diesen kleinen Fetzen bunten Stoff, der dafür sorgen soll, dass ich einige meiner T-Shirts noch eine Weile tragen kann. Diese Variante wird unter dem Shirt getragen und besteht eigentlich nur aus zwei Trapezen mit folgenden Maßen.

oben: die Hälfte des Unterbrustumfangs
unten: die Hälfte des Hüftumfangs
Länge: ca. 40 cm

Beim Vorderteil ist der Saum gerundet und etwas länger.
Der untere Saum ist ein normaler Coversaum, bei der oberen Kante hab ich Gummi beim covern mitgefasst.

Covernaht-mit-Gummi

Es gibt aber auch eine Variante des Schlauchs, die über den Klamotten getragen wird, die passt sich besser der Figur an und ich glaube, die sieht auch besser aus. Das versuche ich mal als Nächstes.

Mittwoch, 14. Mai 2008

Lilalaunebluse

Zuerst gab es den Stoff (ganz leichter, zarter, weicher Baumwoll-Batist), dann erst die Idee (Bluse 101 aus Burda 07/2007).

lila Bluse

Der bei Burda übliche, reichlich große Ausschnitt läßt sich zwar mit den Bindebändern regulieren, aber auch nicht unendlich, sonst rutscht der vordere Saum zu weit hoch. Oben am Stehkragen fehlen noch Knopf und Schlinge.

Details-von-lila-Bluse

Insgesamt sehr leicht zu nähen, selbst die Ärmel saßen auf Anhieb, ohne Korrektur ;-) und trägt sich auch sehr angenehm.

lila-Bluse-von-hinten

Montag, 31. März 2008

Nix los!

Die Anja hat gesagt, auf meinem Blog sei nichts los :-(

Womit sie nicht ganz unrecht hat.

Nun könnte ich das auf den Urlaub über Ostern, meine maulwurfsgleichen Buddeleien im Garten oder das Wetter schieben. Aber ich befürchte, meine Faulheit würde trotzdem durchschaut werden. Dabei ist es ja gar nicht so, dass ich nichts nähe. Ich bringe nur nichts zu ende. Und mit Zwischenständen will ich niemanden langweilen.

Also gibt's heute mal ein Foto von nem gaaanz simplen Shirt, dass ich mir letzte Woche genäht habe. Ich brauchte u.a. was zum grauen Rock und nach Shopping war mir nicht zumute. Den Schnitt habe ich von einem vor Jahren in Italien gekauften Shirt abgenommen, das ist inzwischen schon die 3. Kopie davon.

Da der Göttergatte Kamera und Stativ hier gelassen hat (ob beabsichtigt oder nicht, soll hier nicht diskutiert werden), hatte ich die Möglichkeit, ganz spontan ein Bildchen zu schießen. Also für alle, die es am Freitag noch nicht live gesehen haben:

Shirt-hellblau

So, Anja, besser so?
;-)

Sonntag, 24. Februar 2008

Sportliches Silber

Diesen silbernen Strickstoff hatte ich vor einem halben Jahr gekauft. Weil ich nun befürchtet hatte, er könne mir bald nicht mehr gefallen, weil die metallische Farbe doch sehr modeabhängig ist, wollte ich ihn jetzt noch "schnell" verarbeiten. Dabei hätte ich mich gar nicht so beeilen müssen. Das Material ist nämlich so kühl auf der Haut, dass ich das Shirt locker im Sommer tragen kann.

von vorn

Der Schnitt ist Modell 118 aus der Burda 11/2007. Es wäre sehr viel schneller gegangen, wenn ich einfach die Overlock genommen hätte. Aber dann hätte was gefehlt. Burda näht die Teile links auf links zusammen und steppt die Nahtzugaben dann eingeschlagen fest. Dadurch entsteht die Streifenoptik an den Nähten. Ich hab's genauso gemacht. Obwohl die Qualität dabei etwas leidet. Der Stoff ist so flutschig und elastisch, dass ich echt zu kämpfen hatte.

hinten

Auch beim Tragen merkt man, dass der Stoff sehr schwer fällt und zwischen den Nähten stärker durchhängt als direkt an den Nähten. Mal sehen, was der Praxistest ergibt ...

Aktuelle Posts

Hier also ...
2. Nov, 22:48
Für den schnellen...
17. Aug, 19:55
Woche der alten Dinge
28. Jul, 22:10
Verzweiflungs-Gürtel
27. Jul, 22:37
So meinte ich das ...
24. Jul, 10:29

Galerie

www.flickr.com
This is a Flickr badge showing photos in a set called selbst gemacht. Make your own badge here.

Status

Online seit 749 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 3. Nov, 22:40

Credits

Knallgrau New Media Solutions - Web Agentur für neue Medien

powered by Antville powered by Helma


xml version of this page
xml version of this topic

twoday.net AGB


Babyklamotten
Klamotten
Sonstiges
Wolliges
Profil
Abmelden
Weblog abonnieren